Mit dem SGV -Aplerbeck können auch Sie Ihre Ziele erreichen!





Ziel erreicht mit der Radfahrgruppe des SGV-Aplerbeck!

ie unternehmungslustigen SGVer aus Aplerbeck mussten die "Radroute des Jahres 2007 in NRW" den Ruhrtal - Flussradweg, einfach mal "gemacht haben"!
Von der Quelle bei Winterberg bis zur Mündung in den Rhein bei Duisburg fließt die Ruhr durch die ursprüng-liche Landschaft des Sauer-landes und den aufregenden Ballungsraum Ruhrgebiet.
Kein anderer Fluss in Deutschland verbindet Kultur und Natur auf so engem Raum. Naturparks mit ur-sprünglichen Wäldern, Moor und Heide im Sauerland wechseln mit Burgen aus dem Mittelalter, Altstäd-ten mit malerischen Fachwerkhäu-sern, Klassizismusvierteln und Höhe-punkten des Jugendstils, schönen Ruhrstauseen, interessanten Museen und den eindrucksvollen Zeugnissen der Industriekultur wie Fördertürme, Hochöfen, Gasometer. Die Wander- und Naturfreunde vom SGV-Aple-rbeck haben viele solcher Sehens-würdigkeiten ihrer Heimat innerhalb von fünf Tagen im August 2008 er“fahren“:
Samstags hatten wir unsere Räder in Aplerbeck im Zug verstaut und erreichten den Startpunkt Winter-berg zur Mittagszeit. Nach einem kurzen Stadtrundgang radelten wir zur Ruhrquelle und anschließend weiter - überwiegend über Waldwege bergab - nach Assinghausen. Außer den sehr schön erhaltenen Fach-werkhäusern wurde auch das Denkmal des Sauerlanddichters Friedrich Wilhelm Grimme besich-tigt. Im Berufskolleg Bergkloster Bestwig wurde übernachtet. - Das Kloster - das europäische Provinz-haus der "Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel" - feierte im August seinen 40- Geburtstag-. Wir waren alle überrascht von dieser wunder-schönen Klosteranlage und dem Gästehaus, in dem wir sehr gut untergebracht waren.
Am nächsten Tag war Arnsberg unser Ziel. Hinter Bestwig verließen wir den Ruhrtalradweg und machten einen Abstecher in das 120 höher gelegene Bergdorf Eversberg mit seinem wunderschönen historischen Ortskern. Das Bergdorf liegt im Naturpark Arnsberger Wald – einer der landschaftlich reizvollsten Gegenden des Sauerlandes.- In Eversberg machten wir einen


Rundgang durch den für eine Prozes-sion geschmückten Ort. Vom Schlossturm aus konnten wir über das herrliche obere Ruhrtal und das Sauerland blicken.
Anschließend radelten wir nach Arnsberg weiter und bezogen unser Quartier im SGV-Jugendhof "Wil-helm Münker", - der Bildungs-stätte des Sauerländischen Gebirgs-vereins e.V. Die Wanderakademie liegt am Berghang im Süden der Stadt Arnsberg vor ausgedehnten Waldun-gen des Naturparks Arns-berger Wald
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Am Spätnachmittag wanderten wir vom Jugendhof zu Fuß auf den Schlossberg, vorbei am Denkmal für den Forstrat Ehmsen – dem Grün-der des Sauerländischen Gebirgs-vereins -, dabei besichtigten wir die Arnsberger Altstadt mit ihrem histo-rische Stadtkern und das Klassizis-musviertel. Im Restaurant Altes Backhaus –„Arnsbergs guter Stu-be“ ließen wir den Tag bei schönem Wetter und traumhafter Umgebung ausklingen.
Am Montag folgten wir dem Ruhr-talradweg über Bruchhausen / Niedereimer und Neheim. Vorbei an Haus Füchten in Ense erreichten wir die Hofkäserei Wellie. Der Bauernhof Wellie in Warmen liegt im schönen Ruhrtal zwischen Wickede und Fröndenberg. Auf dem Hof konnten wir Produkte der Käserei kaufen und in einer sehr rustikalen und gemütlichen Sitzecke auch auf dem Hof im Freien genießen.
Wenige km später besuchten wir in Fröndenberg das Kettenschmiede-museum. Kurz zuvor war dort ein Brautpaar getraut worden, dem der Kettenschmied –zur Erinnerung - ein Kettenglied geschmiedet hatte, als Symbol für eine glückliche Ehe. Wir konnten uns über die Geschichte der örtlichen Kettenherstellung informie-ren und auch bei der praktischen Herstellung einer Schiffskette zuse-hen. Das Angebot, selbst ein Ketten-glied zu schmieden, wollte allerdings von uns niemand annehmen.
Nach dem Besuch im Kettenschmie-demuseum radelten wir weiter auf dem Ruhrtalradweg bis Schwerte, wo alle Teilnehmer in ihrem heimatlichen Bezirk zuhause über-nachten konnten.

 


Am Dienstag trafen wir uns morgens am Kanuclub in Schwerte wieder und fuhren am Hengstey-, Har-kort- und Kemnader See entlang bis nach Hattingen. Unterwegs, in Wengern, besichtigten wir das Henriette-Davidis-Museum. Wir erfuhren interessante Einzelheiten aus dem Leben und Wirken der berühm-ten Kochbuchautorin, die ihre letzte Ruhestätte auf dem Dortmunder Ostenfriedhof gefunden hat.
Unterhalb der Burgruine Harden-stein setzten wir mit der Ruhrfähre, - die speziell für Radfahrer und Fußgänger gebaut worden ist -, auf die gegenüberliegende Ruhrseite über. In Hattingen wohnten wir im fahrradfreundlichen Avantgarde Hotel nahe der Innenstadt. Abends begrüßte uns der Wanderwart der SGV Abteilung Hattingen, Wan-derfreund Meinolf Gaupp, und informierte uns während eines Stadtrundgangs über seine Heimat-stadt. Anschließend haben wir in einem Altstadtlokal gemeinsame Wanderungen mit der SGV-Ab-teilung Hattingen für das Jahr 2009 geplant.
Am Mittwoch begann unsere letzte und längste Etappe. Über 70 km war der Weg bis zur Ruhrmündung nach Duisburg. Wir fuhren am Balde-neysee entlang, durch Werden, Kettwig, Schloss Styrum und durch das Duisburger Hafenge-lände.
Die Ruhrmündung (bei Rhein-km 780) erreichen wir gegen 15:00 Uhr und machten dort vor der sehr imposanten Stele „Rheinorange“ (ca. 25 m hoch) das Abschlussfoto. Nach einem letzten gemeinsamen Kaffeetrinken im Zentrum von Duis-burg fuhren wir mit dem Zug noch am gleichen Abend nach Aplerbeck zurück.
Wir waren 11 Teilnehmer und sind ca. 270 km gefahren.

Wanderführer
H o r s t  B o r k e n s t e i n
Vorsitzender
SGV-Abteilung Do.- Aplerbeck e.V.

 

 

 

 

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