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Bericht zur Harzwanderung vom 05.05.bis 09.05 2010 |
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![]() Höhe über Alexisbad |
Am 05.05.2010 fuhren 12 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde vom SGV Dortmund Aplerbeck in vier Fahrgemeinschaften nach Alexisbad in den Harz. Obwohl die Fahrgemeinschaften von verschiedenen Stellen in Dortmund losfuhren, haben wir uns in Straßberg im Harz ca.10 km vor Alexisbad getroffen und gemeinsam eine Mittagspause eingelegt. So gegen 14.00 Uhr sind wie dann in Alexisbad an unseren Standquartier angekommen. Am gleichen Nachmittag wurde der Ort Alexisbad erkundet und bis Harzgerode, dem nächsten Ort, gewandert. In Harzgerode war auch noch genügend Zeit für ein Bierchen und einen Schnaps aus dem Harz, den eine Wanderfreudin spendiert hatte. Im Hotel Morada in Alexisbad haben wir zu Abend gegessen. |
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Pause in Harzgerode |
Alexisbad liegt im schönen Selketal auf einer Seehöhe von 325m und hat 42 Einwohner aber mehrere Übernachtungsmöglichkeiten. Durch den ganzen Ort fährt die Harzer Schmalspurbahn (HSB), die auch einen Bahnhof in der Mitte des Ortes hat. Die Strecke, die von Quedlinburg über Gernrode kommt, verzweigt sich nach Harzgerode und fährt durchs Selketal nach Hasselfelde. In Stiege hat sie einen Abzweig nach Eisfeldertalmühle mit Anschluss an die Züge nach Nordhausen oder zum Brocken bzw, nach Wernigerode. Am 06.05 2010 trafen wir uns bei leichten Regen mit Herrn Schöne, dem Hausherren unseres Standquartiers.- Herr Schöne ist Vorsitzender vom Harzwanderclub der Region Selketal und ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Harzgerode. |
![]() Burg Anhalt Modell |
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| Herr Schöne führte unsere Harztour. Zuerst ging es bergauf über die sogenannte Rodelbahn nach Harzgerode, obwohl es in Strömen regnete, hatte Herr Schöne kein Erbarmen: An schönen Aussichtspunkten hielt er an und gabt uns ausgiebige Erklärungen. Am Forsthaus Wilhelmshof, der 1. Hälfte dieser Regenwanderung, haben wir unter einen - viel zu kleinen - Unterstand unsere Mittagspause gemacht. Herr Schöne holte – zu unserer Überraschung - aus seinen Rucksack eine Schnapsflasche mit Kräuterlikör aus dem Harz hervor und jeder bekam vom “Ritter Bodo“ so hieß der Schnaps, einen kleinen Becher voll. | |||||
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Nach dieser Stärkung wanderten wir im Regen weiter bis zur Burg Anhalt, leider ist die Burg nur noch als Ruine vorhanden. Schautafeln und Erklärungen unseres Wanderführer vermittelten uns einen Eindruck , wie die Burg einmal ausgesehen haben könnte. Weiter ging es bis zum Fluss Selke, an der Selke entlang erreichten wir dann den Vierten Hammer, der heute eine Gaststätte ist.-Dort haben wir uns bei leckeren Kuchen und Getränken für die letzten Wander-km gestärkt. | ![]() |
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| Verlobungsurne | Kurz nachdem wir den Vierten Hammer verlassen hatten, kamen wir an die Stelle, wo ein Jahr zuvor bei einer Wanderung mit dem Deutschen Alpenverein unser langjähriges Mitglied Paul Herzog einen Schwächeanfall erlitten hatte und in der Nacht darauf im Krankenhaus in Quedlinburg verstorben ist. Wir haben an der Stelle innegehalten und haben unseren Wanderfreund gedacht. Anschließend haben wir das Örtchen Mägdesprung erreicht, von dort ging es an der Selke und der HSB entlang zurück nach Alexisbad.Wir wanderten an diesem Tag bei Regen 20 km und freuten uns auf das gemeinsame Abendessen im Hotel Morada. In der Hausbar wurde anschließend noch bei Getränken - zu halben Preisen- ausgiebig über den vergangenen Tag und die weiteren Wanderungen gesprochen | Regen im Selketal | |||
Frühstück für Augeschlafene |
Am 07.05.2010 stand eine 20 km- Streckenwanderung von Alexisbad nach Güntersberge auf dem Selketalstieg an. Das Wetter hatte sich etwas gebessert, es war zwar kein Sonnenschein aber es regnete nicht. Um 10.00 Uhr wanderten wir los, nach wenigen Metern überquert en wir die Selke und erklommen die Steigung zum Startpunkt der Rodelbahn. Auf halben Weg bogen wir in einen Weg ein, der uns nach kurzer Zeit einen fantastischen Blick über Alexisbad bot. Wir wanderten auf den eingeschlagenen Weg weiter bis wir zur Verlobungsurne. Hier machten wir eine Trinkpause und Erinnerungsfotos. Von hier aus ging es bergab bis wir wieder an der Selke am Ortsende von Alexisbad ankamen. | ![]() Mittagspause im Gleisbett der HSB |
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| Anschließend mussten wir eine verkehrsreiche Straße überqueren und dann zu denHöhen des Harzes aufsteigen. Von dort aus konnten wir unser Tages-Wandergebiet des gut überblicken. | |||||
![]() Wandergruppe im Bahnhof Strassberg |
Bei unserer ersten Rast hätten wir - beinahe - sogar einen Blick auf den Brocken gehabt, der hatte sich aber leider - in einen leichten Grauschleier gehüllt - . unseren Fernblicken entzogen. Nach dem Abstieg von den Harzer Höhen stießen wir wieder auf die Selke und die Gleise der HSB im Ort Silberhütte. An der Straßberger Silberhütte vorbei und im Tal der Selke wanderten wir weiter an einen Köhlerplatz vorbei bis zum Haltepunkt „Straßberg Glasebach“, der HSB.- An diesen Haltepunkt hatten wir die Hälfte unser Wanderung zurückgelegt und machten unsere Mittagspause. | ![]() |
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Wandergruppe im Wald |
Nachdem wir uns gestärkt hatten, wanderten wir durch den schönen Ort Straßberg bis wir den Bahnhof der HSB erreichten, wo wir uns zu einem Gruppenfoto versammelten. Weiter ging es teils an der HSB Strecke und teils an der Selke entlang auf den Selketalstieg bis zum Ort Güntersberge. Kurz vor dem Ortsausgang von Güntersberge sind wir in ein kleines Cafe gegangen, in den man uns schon erwartet hatte. Bei Kaffee und Kuchen und anderen Leckereien haben wir uns dann für die Wanderung belohnt, denn wir hatten –nach einer 20 km Wanderung - unser Tagesziel erreicht. Nach dem Besuch des Cafe sind wir in Güntersberge in das Mausefallen & Kuriositäten-Museum gegangen. Zu unser aller Belustigung hat man uns alte Mausefallen vorgeführt, aber damit nicht genug: noch lustiger wurde es in der Abteilung Nachttöpfe und Ähnliches. Einige Wanderer der Gruppe überzeugten den Museumsdirektor mit gutem Fachwissen. Nach dem Besuch des Mausefallen & Kuriositäten-Museums wurde es Zeit sich zum Bahnhof Güntersberge zu begeben. Ein Dampflok der HSB zog unseren Personenzug zurück nach Alexisbad. - An diesen Abend nahmen wir unser Abendessen im Hotel Habichtstein ein. An einem vorzüglichen Buffet haben wir uns von den Strapazen vom Tage erholt und den Tag bei diversen Getränken ausklingen lassen. |
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Der 08.05.2010 kündigte sich mit Sonnenschein an, und wir trafen uns um 10:00 Uhr zu unsere20 km-Tageswanderung nach Gernrode. Bevor wir losgingen haben wir uns von. Die Wandergruppe bestand an diesem Tag aus 11 Mitgliedern, da sich unserer Wanderfreundin Hannelore Lohmann für diesen Tag mit Verwanden in Clausthal-Zellerfeld verabredet hatte. | ||||
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Wir überquerte in Alexisbad die Selke und stiegen durch den Wald zur Köthener Hütte auf. Auf dem Weg zur Köthener Hütte mussten wir durch den Pioniertunnel. Dieses ungewöhnliche Relikt veranlasste uns zu einem Foto mit der Wandergruppe vor den Tunnel. An der Köthener Hütte konnten wir einen herrlichen Blick über das Selketal und die Weiten des Harzes zu genießen. Über die Mägdetrappe, vorbei am Eisernen Kreuz stiegen wir wieder ab und erreichten im Tal der Selke den Ort Mägdesprung, der durch seinen Kunstguss aus Eisen bekannt geworden ist. Danach besichtigten wir den Zweiten Hammer, ein Ort der vergangene Industriegeschichte zeigt. Anschließend mussten wir gleich wieder bergauf steigen, denn wir hatten den Ramberg vor uns, den wir nach Gernrode überqueren mussten. An der höchsten Stelle vom Ramberg haben wir unsere Mittagspause gemacht und die mitgebrachten Lunchpakete verzehrt. | ||||
Kuckkucks
uhrenfabrikGernrode |
Das nächste Etappenziel war das Sternhaus Ramberg, hier kamen in der Vergangenheit -wie die Zacken an einem Stern - mehrere Handelswege zusammen. Auf einen dieser Wege kamen wir zu einem Haltepunkt der HSB und wanderten weiter durch ein Waldgebiet bis zum Haltepunkt „Sternhaus Haferfeld“. Auf einen Parallelweg zur HSB ging es bergab am Heiligenteich vorbei bis zum Osterteich, der schon am Rand von Gernrode liegt. Vom Osterteich sind wir die Sonnenallee entlang bis zur Ortsmitte von Gernrode zur Kuckucksuhrenfabrik gewandert, und haben uns von einer Riesenkuckucksuhr (Höhe 14,50m Breite 6,00m Zifferblatt 2,20m Durchmesser) und seinen Kuckuck die Zeit ansagen lassen. Nachdem wir wussten was die Stunde geschlagen hatte, sind wir ins altertümliche Cafe Froschkönig eingekehrt. Bevor wir uns zum HSB Bahnhof Gernrode aufmachten, haben wir noch die Stiftskirche St. Cyriacus von Gernrode besichtigt. |
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| Am HSB Bahnhof sind wir dann in den Zug nach Harzgerode gestiegen und haben uns mit der Dampflok über den Ramberg und durch das Selketal nach Alexisbad bringen lassen. Am Abend sind wir dann wieder ins Hotel Habichtstein zum Abendessen gegangen. In gemütlicher Runde haben wir den Tag ausklingen lassen. Nach einen guten Frühstück am 09.05.2010 haben wir schweren Herzens, denn es galt Abschied von Alexisbad zu nehmen, die Koffer in die Autos geladen und uns auf den Heimweg begeben | |||||
Jürgen Wensorra |
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