Radwandern in der Gruppe macht Spaß - mit uns gelingt es !


 

ir sind am Sonntag, den 10. Juni 2007 um 10:30 Uhr vom Dort-munder Hauptbahnhof gestartet. Ohne umzusteigen ging es bis Re-gensburg, und pünktlich um 17:30 Uhr sind wir bei strahlendem Sonnenschein in Regensburg ange-kommen.

Anschließend starteten wir unsere Radtour an der alten Steinernen Brücke. 10km ging es an der Donau aufwärts bis zum kleinen Örtchen Mariaort unserem ersten Übernach-tungsziel. In einem schönen Bier-garten mit direktem Blick auf die Donau haben wir den ersten Abend genossen.

Am nächsten Morgen radelten wir -nach einem kurzen Besuch der Wallfahrtskirche - an der Naab entlang. Mittagspause machten wir in Kallmünz der „Perle des Naabtals“ den dieser Ort durchaus verdient. An der Vils - unserem 2. Fluss - entlang, fuhren wir weiter bis zu unserem Tagesziel Amberg.

Von Amberg ging es weiter über Sulzbach-Rosenberg nach Hersbruck, einer schönen mittel-alterlichen Stadt. An unserem 3. Fluss - der Pegnitz - entlang fuhren wir weiter bis nach Nürnberg. Hier wohnten wir direkt in der Altstadt und in der Nähe der Burg. Ein Spaziergang am Abend durch die Altstadt hat uns alle für diese Stadt begeistert. Der hier geplante Ruhetag wurde, je nach Interesse, im Eisen-bahnmuseum oder mit der Besichti-gung der riesigen alten Burganlagen, verbracht.

Am nächsten Tag führte uns unser Weg an den ehemaligen Ludwig-Donau-Main-Kanal entlang weiter. An diesem alten Kanal ist inzwischen ein sehr schönes Naturschutzgebiet entstanden.

Der alte Kanal hat ja für die Schifffahrt ausgedient und ist mit herrlichen Seerosen und anderen Wasserblumen bewachsen. Der Kanal führte direkt zu unserem nächsten Übernachtungsort nach Neumarkt in der Oberpfalz.

Am alten Kanal entlang fuhren wir am nächsten Tag weiter, bis wir ab Berching am neuen breiten Main-Donau-Kanal unsern 4. Fluss - die Altmühl - in Beilngries erreichten. Hier fand ein großes Fischerfest statt, das wir natürlich mitfeierten. Mit unseren Rädern fasst in der Altmühl, radelten wir am nächsten Tag - an malerisch liegenden Burgen und kleinen schmucken Städtchen vorbei - durch das bei Radlern besonders beliebte Altmühltal. Unser Übernachtungsziel war an diesem Tag das kleine Örtchen Essing. Unser Gasthof „Felsenwastelwirt“ war unter einem Felsen gebaut und sowohl der Gasthof als auch der Wirt machten dem Namen alle Ehre.

Wir haben uns hier sofort wohl gefühlt. Unser Gruppenbild entstand am nächsten Morgen auf der 300 Jahre alten Brücke, die als beliebtes-tes Fotomotiv des Altmühltals gilt. Am neuen breiten Kanal ging es weiter. Hier ist die Natur an der Altmühl mit schönen Biotopen nur noch stellenweise unberührt.

Hinter Kehlheim ging dann der Kanal samt Altmühl in die Donau über und somit hatten wir unseren 5. Fluss erreicht. Wir kamen unserem Endziel langsam näher und nach einem Blick hinüber an die andere Donauseite zur Wallfahrtkirche von Mariaort hatte sich unser Kreis geschlossen. Regensburg begrüßte uns wieder mit strahlendem Sonnenschein.

Diese Stadt erlebten nun einige von uns schon zum 4. Mal zum Ende von verschiedenen Radtouren,

- und wir sind immer wieder begeis-tert! Wir erlebten einen schönen Abend in Regensburg und der nächste Tag wurde mit verschie-denen Aktivitäten - ohne Räder - aus-gefüllt. Den Abschiedsabend feierten wir in einem sehr romantisch gelege-nen Biergarten. Er liegt im Park des Schlosses des Fürsten von Thurn und Taxis und wurde aus dem alten Brauhaus umgebaut. Die alten Bäume wurden bei Beginn der Dunkelheit angestrahlt und überall brannten Fackeln und Lämpchen. Einen besseren Platz konnten wir uns nach Beendigung unserer Radtour kaum wünschen. Es war ein sehr romanti-scher Abend. - Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Zug –ohne umzusteigen – zurück nach Dort-mund

Insgesamt gesehen hatten wir bei unserer Radtour meistens strahlen-den Sonnenschein unter blau-weißem Bayernhimmel. Einige Male zogen zwar dicke Gewitterwolken auf, aber unser radlerfreundlicher Engel hat sie immer an die Seite geschoben. Wir haben auf der ganzen Stecke nicht einzige Mal unsere Regenjacken angezogen, - und das will ja in diesem Sommer schon etwas heißen.

Wir waren mit 11 Wanderfreundin-nen und Wanderfreunden unterwegs und sind 340 km geradelt. Mit einer Diashow haben wir am Vereinsabend im September über unsere Radtour berichtet, von der wir alle begeistert waren.

C h r i s t e l B u c h b i n d e r
Wanderführerin

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