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Wandern heißt sich heimisch fühlen , dies gilt auch für die Wanderung rund um Balve-Beckum! |
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Statue des
Kapelle im Beckumer Feld
Balve-Optimum-Reitstall |
In Beckum war der Startpunkt unserer Wanderungan an der Wandertafel. Die Wanderstrecke von nur 14 km (Steigungen insgesamt 240m) bietet eine Reihe von Sehenswürdigkeiten,, die bemerkenswert sind: Beckum ist ein Ortsteil der Stadt Balve und liegt in der Nähe des Sorpesees. Beckum wurde für seine Bemühungen um die Freundschaft mit der französischen Gemeinde Roussay bekannt. 1985 wurde durch eine Privatinitiative einiger Beckumer Bürger eine Partnerschaft zwischen dem französischen Gemeinde Roussay und Beckum offiziell beurkundet. Der 14 km lange Rundweg um Beckum wurde anlässlich der 725-Jahr-Feier von Beckum im Jahr 2010 vom Partnerschaftskomitee Beckum-Roussay eingerichtet. Der Rundwanderweg ist mit zahlreichen Ruhebänken ausgestattet, die zum Verweilen einladen, darunter auch die „Liebesbank“ unter dem Kirschbaum im Beckumer Feld, die insbesondere im Abendrot bei so manchem Beckumer Großbauern innige Gefühle geweckt hat. –Die hier ausgetauschten „ersten Küsse“ waren häufig der Beginn einer glücklichen und lebenslangen Beziehung (wie auf der Hinweistafel zu lesen ist). Der Rundweg liegt in einer abwechslungsreiche Landschaft mit bewaldeten Kalkkuppen, Bachtälern, landwirtschaftlich genutzten Hochflächen u.a. mit Maisanbau, Dörfern, Kalksteinbrüchen, alten Gütern und Wassermühlen mit Teichflächen. Zu nennen sind insbesondere das Schloss Melschede, die Melscheder Mühle, das Gut Wocklum und die dortige Reitsportanlage, die Biogasanlage, die Windräder zur Stromerzeugung und der Kalksteinbruch der Firma Sanssouci.- Ein kleiner Flugplatz für Modellflugfreunde sollte auch nicht unerwähnt bleiben.
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Bei einerVortouram 31.August 2011 schwärmte unser Botaniker Dietrich Büscher: Es scheinen die in dieser Gegend reichlich vorhandenen Erzvorkommen gewesen zu sein, die keltische Einwanderer um 500 v.Chr. veranlassten, sich in dieser bis dahin unbesiedelten, gebirgigen Waldlandschaft sesshaft zu machen. Im Gebiet Wocklum-Balve wurde früher umfangreich Bergbau auf Eisenstein, Schwefelkies, Blei- und Zinkerz, Eisen- und Manganerz, und Marmor betrieben. Mittelpunkt der Wocklumer Betriebe stand die Schmelzhütte, die Luisenhütte. Wo heute Schloss Melschede steht, befand sich im Mittelalter ein zweigeteilter Herrensitz. Melschede wird als Ort urkundlich erstmals 1281 als Vogtei der Grafschaft Arnsberg erwähnt, seit 2010 befindet es sich im Privatbesitz einer Unternehmerfamilie. Schloss Melschede bietet an einigen Tagen im Jahr die Möglichkeit, einen Blick in das Innere des prächtigen Schlosses zu werfen. Es gibt regelmäßige Kammerkonzerte im großen Barocksaal und Ausstellungen. Schloss Wocklum liegt im landschaftlich noch fast unberührten Orletal. Der altfränkische Ursprung wird durch die Reste einer sächsischen Wallburg dokumentiert. Eine 1000 Jahr alte Hainbuchenallee führte als ehemalige Poststraße zu dem alten Wasserschloss.
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Die ersten urkundlich erwähnten Besitzer des Schlosses Woklum waren im 14. Jahrhundert Familienangehörige des Rittergeschlechts von Wockelhem, die dem Schloss auch seinen Namen gaben. In der Folgezeit wurde Schloss Wocklum nach einigen Besitzwechseln im Jahr 1646 von Dietrich Freiherr von Landsberg-Velen gekauft. Seine Söhne ließen umfangreiche Ausbau- und Renovierungsarbeiten an Schloss Wocklum durchführen. Sein Enkel sorgte Mitte des 18. Jahrhunderts für einen prachtvollen Innenausbau. Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts befindet sich das Schloss noch immer im Familienbesitz. Der derzeitige Eigentümer, Dieter Graf von Landsberg-Velen, richtet alljährlich das traditionelle "Balve Optimum"- ein internationales Reitsportturnier- aus. Im Sommer 2011wurde das sauerländische Balve zur Hauptstadt der deutschen Reiterei: Beim Balve Optimum wurde die Deutschen Meisterschaften ausgetragen. Matthias Alexander Rath und mit seinem „Wunderpferd“ Totilas standen bei dem Reitturnier am Schloss Wocklum im Blickpunkt. Wenige Meter hinter Schloss Wocklum konnten wir dicht am Wanderweg - auf der linken Seiete im Wald eine Statue des Franziskus Xaverius entdecken, die Staue ist in der Liste der Baudenkmäler der Stadt Balve aufgeführt, der Heilige soll gemäß IT-Recherche Mitbegründerr des Jesuutenordens sein. Hinter Schloss Wocklum führte uns der Rundweg an einem imposanten Kalksteinbruch vorbei, der heute in Betrieb ist. Während der Wanderung haben wir sehr viel Glück mit dem Wetter gehabt, denn nach einer längere Regenperiode war am Sontag war das Wetter trocken –sonnig bis bewölkt und nahezu windstill.- Am Ende der ruhigen und gemütlichen Wanderung sind wir gegen 15:30 Uhr in dem schönen Dorfrestaurant König-Fabry eingekehrt, wo wir mit Kaffee und Kuchen sowie den hausgemachte Schlachtplatten hervorragend bewirtet wurden. Horst Heinrichs
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