Annemarie war so nett und hat mir ihr verfasstes Gedicht zugeschickt und alle die es gerne noch einmal lesen möchten, schicke ich es hiermit zu:
Christel Buchbinder
Gedicht von Annemarie vorgelesen im Bus zum Abschluss der WanderreiseSpanischer Jakobsweg 25.5. bis 7.6.2009

„Wohin geht's diesmal?“ wurde ich gefragt.
„Nach Santiago!" habe ich gesagt.
Mit Bert und Ilse im Verein
Schrieb ich mich bei AVENTURA ein.

Das Packen wurde eine Plage.
Was packt man denn für 14 Tage?
Natürlich keine Haute Couture,
Wanderschuhe, Socken und T-Shirts dafür.

Den Cognac durft ich nicht verlieren,
man muss ja schließlich desinfizieren.
Bei Ilse fing dann die Reise an.
Es holte uns ein junger Mann.

Der, das wurde uns erst später klar,
der Chef des Unternehmens war.
Doch bald gab er das Steuer weiter,
an Tristan unsren Reiseleiter.

Mit Ibo in dem zweiten Wagen
durften wir uns dann auch noch „plagen".
Der erste Abstieg war sehr glatt;
ein Wunder, dass sich keiner was gebrochen hat.

Die nächsten Tage ging's besser weiter:
Die Sonne heiß, die Stimmung heiter.
Die gute Laune blieb erhalten.
Das danken wir den zwei Gestalten:

Die unermüdlich sich bemühten,
uns vor jedem Schaden zu behüten.
Mit Kaffee, Cola; Sekt und Bier
versorgten sie uns täglich hier.

Zwei Picknicks wurden angerichtet;
auf Luxus wurd hier nicht verzichtet.
Mit müden Beinen, wehem Rücken
konnt man sich leicht vorm Wandern drücken.

Das hat mir die Freude am Wandern erhalten,
sonst würde ich wieder auf ROTEL umschalten.
Der Eberhard war unser Witzmagazin.
Ein einziges Stichwort genügte für ihn,

uns laufend mit Witzen zu erfreuen
und auch mit gutem Rat zu betreuen.
Die Hotels waren nicht schlecht bis 5 Sterne.
An manches Badezimmer erinnere ich mich gerne
.
Mit Tristan und Ibo konnte man gut quatschen,
während wir durch die Gegend latschten.
Jetzt geht es schon wieder zurück in die Heimat.
Mal sehn, was sie für mich bereit hat.

Doch eins ist mir schon jetzt recht klar,
das es eine wunderschöne Reise war.
Ich hab bekommen, was ich wollte,
und manchmal auch, was gar nicht sein sollte

Ich sage unseren beiden Engeln Dank,
für ihren Einsatz 14 Tage lang.
Euch Freunde, die ich gewonnen habe,
ein Dankeschön und ganz vielleicht

„Auf Wiedersehen", irgendwo, irgendwie,
irgendwann.
Das sagt euch Eure Annemarie