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Wildrose in Portugal
gebratener Hahn von Barcelos- Wahrzeichen von Portugal

Ponte des Tábuas
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ach unserer sehr erlebnisreichen Wanderung auf dem spanischen Jakobsweg im Jahr 2009 sind wir in diesem Jahr vom 03. bis 12.05.2011 auf dem portugiesischen Jakobsweg, von Porto nach Santiago de Compostela, gewandert.
Der „Pilgerpfad Camino Portugués“ ist die beliebteste aller Nebenstrecken der vielen Jakobswege, die sich wie ein Spinnennetz durch ganz Europa ziehen.
Mitten in der Nacht machten sich 15 Wanderfreunde aus Dortmund auf den Weg zum Flughafen Frankfurt-Hahn. Mit viel Freude wurden hier die 5 Pilgerfreunde aus dem Saargebiet, die auch schon bei unserer ersten Reise dabei waren, begrüßt.
Schon um 9:30 Uhr landeten wir in Porto, da wir unsere Uhren 1 Std zurück stellen mussten. Wir haben sofort eine Stadtrundfahrt gemacht, weil wir so früh natürlich noch nicht in unser Hotel konnten.
Porto, die zweitgrößte Stadt des Landes, ist auch die Namensgeberin Portugals, wird auch heimlich als Hauptstadt bezeichnet.- Porto zeichnet sich insbesondere durch seine Altstadt, seine zahlreichen Barockkirchen und Brücken aus.-
Im Jahr 1996 wurde die Altstadt von Porto von der UNESCO in die Weltkultur-erbeliste aufgenommen.Im Jahr 2001 war Porto Kultur-Hauptstadt Europas.
Unser Bus brachte uns zunächst zum Wahrzeichen Portos, dem 75 m hohen Kirchturm „Igreja dos Clérigos“ der zwischen 1732 u. 1773 erbaut wurde. Da wir durch unsere nächtliche Anreise zum Flughafen noch etwas müde waren, hatte niemand Lust, die 225 Stufen hinauf zu klettern, auch wenn eine noch so schöne Aussicht über die Stadt und das Douro-Tal in Aussicht stand.
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Zu Fuß ging es weiter durch die Altstadtgassen bis zur Kathedrale. Hier wurde, mit dem herrlichen Hintergrundder Altstadt, unser erstes Gruppenfoto gemacht.
Nach dem Besuch der Kathedraleging es zur berühmten Brücke „Ponte de Dom Luis I“. Die mächtige Eisenkonstruktion überspannt in zwei Ebenen, zwischen den Ufern und zwei Hügeln, den Douro-Fluss. Die Brücke wurde 1886 von einem Schüler Gustave Eiffels entworfen.
Auf der unteren Ebene ging es hinüber zur anderen Seiten, wo die berühmten Portwein-Kellereien ihre Weine herstellen.
Wir besichtigten die bekannten Kellereien „Calem“. Uns wurde erklärt, dass ein echter Portwein nur aus einem genau eingegrenzten Gebiet im Douro-Tal kommen darf. Es gibt über 300 verschiedene Sorten von sehr süß bis sehr trocken und von weiß bis rubinrot. Wir konnten die herrlichen alten Fässer bestaunen in denen bis zu 60.000 Ltr. dieser Weine gelagert werden können. Zum Schluss wurde natürlich auch verkostet.
Mit unserer Reisebegleiterin Yvonne machten wir uns am nächsten Tag zu Fuß auf den Weg. Es ging durch schöne Parkanlagen mit herrlichen Aussichten auf den Douro-Fluss und durch die Stadt, bis zum Bahnhof von Porto „Sáo Bento“.-
Die Eingangshalle ist mit 20.000 Motivkacheln ausgestattet. Die Kacheln stammen aus dem frühen 20.Jh. und stellen Szenen aus der Geschichte Portugals und des Transportwesens dar.
Beim Betrachten dieser prächtigen Bilder, fällt das Warten auf einen Zug sicher leicht. Nach der Besichtigung der Bahnhofshalle ging es durch die Einkaufsstraßen zum bekannten alten Caféhaus „Majestic“. |
Hier haben wir, beim Flair eines Kaffeehauses aus dem Jahr 1921, unseren Kaffee genossen.
Am Nachmittag konnte jeder Porto auf „eigene Faust“ erkunden. Je nach Lust und Laune fanden sich verschiedeneGruppen zusammen,die mit einem Besichtigungsbus noch einmal durch die Stadt fahren wollten.
Eine größere Gruppe machte sich auf den Weg hinunter zum Fluss, eine andere Gruppe fuhr mit der alten nostalgischen Straßenbahn am Douro entlang.
Wir untrnahmen an der Ufer-Promenade am Meer entlang bei strahlendem Sonnenschein, einen Spaziergang und sahen die wunderschöne alten Häuserfassaden. Anschließend tranken wir Kaffee auf einer Terrasse direkt am Meer, das haben wir alle besonders genossen.
Mit der alten Straßenbahn fuhren wir zurück in die Altstadt. Weiter durch die schmalen, romantischen Altstadtgassen ging es zurück zum Hotel. Porto hat wohl allen sehr gut gefallen und so freuten wir uns nun alle, dass am nächsten Morgen unsere Wanderungen beginnen konnten.
Wie im Reiseführer für den Jakobsweg empfohlen, sollte man Porto und seine Vororte besser mit dem Bus verlassen. So brachte uns unser Bus am Morgen bis nach Rates.
Nach einem kurzen Besuch der Kirche Igreja da Sáo Pedro aus dem 12.Jh. war auf dem Kirchplatz nun der Auftakt der Wanderungen unserer Pilgerreise. Über die Dorfstraße verließen wir den Ort.
Weiter ging es durch Wiesen, Wälder und Felder bis zum Ort Pedra Furada, wo wir bei unserer Mittagspause in der Pilgerherberge einkehrten und uns eine leckeren Gemüsesuppe schmecken ließen. Natürlich wurde hier wieder ein weiterer Stempel, ebenso wie in Porto, für unseren Pilgerausweis gesammelt. |