Jahr 2010

























06.03.2010





























10.04.2010




24. Mai 2010







„Winter ade“ durften wir 2010 erst ab Mitte März singen.

Der Schnee vom vergangenen Jahr – erster Schneefall 17.12.2009 – blieb so lange liegen, und es kam immer mehr hin-zu. Kalt war es dabei auch. Sturmtiefs mit so lieblichen Namen wie „Daisy“, „Miriam“, „Xynthia“ brachten neuen Schnee. Bäume wurden entwurzelt und niedergelegt. Unter der Schneelast brachen Hallendächer ein. Der Zugverkehr kam zum Erliegen. Chaos auf Hauptstraßen und kilometerlange Staus auf den Autobahnen. Reisende mussten im Zug oder im Auto übernachten. Das Streusalz wurde knapp mit der Zeit und nur noch Haupt-straßen gestreut. Die Zeitungen meldeten: „Schwere Sturmschäden, härtester Winter seit 30 Jahren (1978/19179), 15 Wohnungslose in Deutschland erfroren“. Als dann der Schnee endlich verging, ließ sich das Ausmaß der Straßenschäden genauer begutachten. Schlag-lochpiste – war noch milde ausgedrückt. Noch ein Thema des Winters, die Schweinegrippe – eine neue Influenza -, sorgte für viel Aufregung und Widersprüche. Mit dem Frühjahr war das dann auch erledigt.

Als sich das Thema langer Winter, Schlaglöcher und Schweingrippe einigermaßen beruhigte, meldete die Presse zum 15/16. April: „Vulkan in Island unter dem Eyjafella-Gletscher ausgebrochen, schleudert Asche bis elf Kilometer hoch“. Westwinde trieben die quarz-sandähnlichen Teilchen über Europa. Diese wirken auf Flugzeuge wie Schmirgelpapier und Können Triebwerke verstopfen. Etwa 28.000 Flugzeuge starten und landen täglich in Eu-ropa. Das daraufhin ausgesprochene Flugverbot hielt etwa 2/3 der Maschinen am Boden fest. Von den Fluggesellschaften geschätzter Schaden: 150 Millionen € täglich. Ab 21. April Flugverbot eingeschränkt, es durfte bis 6.000 Meter Höhe nach Sicht geflogen werden.

89.Jahreshauptversammlung der Abteilung im kath. Pfarrheim, Egbertstraße.

Der 1. Vorsitzende Wanderfreund Horst Borkenstein, war nicht zur Wiederwahl bereit. Die Hauptversammlung dankte ihm für seine Tätigkeit. Er war ein hervorragender Vorsitzen-der, verstand es, andere Mitglieder zu motivieren und setzte neue Impulse. Die Hauptver-sammlung wählte als neuen 1. Vorsitzenden Heinrich Molde und Manfred Igel als 2. Fachwart für Freizeit und Wandern. Die anderen zur Wahl stehenden sieben Vorstandsmitglie-der wurden durch Wiederwahl bestätigt. Im Januar verstarb Wanderfreund Hans Siegeler im Alter von 91 Jahren; Ehrenmitglied, jahrelang im Vorstand und in seiner aktiven Zeit ein engagierter Wanderführer. Unser Fachwart für Wege, Hans-Georg Roy, berichtete, dass alle Wegezeichen an den 42 km Wanderwegen in der Abteilungszuständigkeit über-prüft und erforderlichen Falls nachgezeichnet wurden. Der Mutter Möller-Weg wurde von der asphaltierten Straße auf fußgerechte Waldwege verlegt. Änderungen an der Nistkästenaufhängung im Nathebachtal und im Ewaldipark machen es möglich, dass jetzt Prüfung und Säuberung derselben ohne Leiter vorgenommen werden können. Und als neues Ehrenmitglied wählte die Versammlung Wanderfreund Walter Müller, viele Jahre als Vorsitzender und Wanderführer tätig.

Der lange, schneereiche Winter ließ es nicht zu, die im Wanderplan festgeschriebenen Wanderungen wie vorgesehen durchzuführen. Und so planten die Wanderführer um, was dann auch manch neuen Ausflug in die Winterwelt mit sich brachte. Leider mussten auch einige Wanderungen abgesagt werden. Aber langer Winter, Schweinegrippe, Flugverbot hatten letztendlich keinen gravierenden Einfluss auf das allgemeine Wandergeschehen. Ab Mitte März lief das Wanderprogramm nach Plan unbeeinträchtigt weiter mit Wanderungen zum Kloster Oelinghausen, um den Harkortsee, auf dem Wappenweg 2.Teil, anradeln nach Niederaden, mit der Abteilung Höchsten zum Hamper Bach, zum 28. Ruhrgebietswandertag nach Unna und andere. Freizeiten und Mehrtageswanderungen rundeten das Programm ab.

Jahreshauptversammlung des Bezirks in Berghofen mit Gottesdienst und Kaf-feetrinken. Als Baum des Jahres pflanzten Gemeinde und SGV eine Vogelkirsche.


Am 12.05.1920 traten bei der Gründungsversammlung im Haus Westermann 78 Damen und Herren in den Verein ein. Der 24. Mai 2010 ist unser Feiertag zum neunzigjährigen Bestehen unserer Abteilung. Was soll man dazu sagen? Ganz schön in die Jahre gekommen, aber immer noch topfit und munter. Und deswegen feierten wir diesen Pfingstmontag auf unsere Weise mit vier „Jubiläumswanderungen“ unterschiedlicher Leistungsstufen. Zum gemütlichen Nachmittag im Schützenheim der Märker Schützengemeinschaft an der Schweizer Allee trafen sich dann Gäste und Mitglieder anderer Abteilungen zum Kaffee-trinken und Liedersingen mit musikalischer Begleitung. Als Festredner konnten wir Bezirksbürgermeister Sascha Mader, den Bezirks- und Regionalvorsitzenden Karl-Heinz Wesler und den Vorsitzenden der Abteilung Heinrich Molde begrüßen.

Ja, und am 14.08.1990 übernahmen wir von der Stadt Dortmund die Patenschaft für das Nathebachtal. Noch ein Jubiläum in 2010! Und das feierten wir zusammen mit 90 Jahren SGV Aplerbeck.

„Daheim im Stadtbezirk Aplerbeck“ war das Motto des Seniorentages am 24.07.2010 als Informations-, Gesundheits- und Aktionstag, ausgerichtet vom Seniorenbüro Aplerbeck in Kooperation mit dem Runden Tisch für Senioren, in der Albrecht-Dürer-Gesamtschule. Zu-sammen mit der Abteilung Berghofen waren wir mit einem Infostand vertreten. Dieser 1. Seniorentag war gut besucht und wurde von allen als herausragende Veranstaltung gelobt. Er soll in regelmäßigen Abständen wieder Informationen und Aktionen anbieten.

Zum 9. Aplerbecker Apfelmarkt vom 03. bis 05. September bauten wir unseren Infostand auf. Über reges Interesse und gute Gespräche freuten wir uns. Und der Kuchenverkauf brachte auch einen Überschuss.

Unsere Wanderführer waren davor, dazwischen und danach fleißig und boten an: Wanderungen zu Fuß, mal kurz mal lang, für Senioren, Naturfreunde, andere Genießer und Lauffreudige, in heimatlichen Gefilden und anderwärts. Walker, Radfahrer und Sangesfreudige kamen auch nicht zu kurz. Für alle war etwas im Programm. Bei alles im allen 400 Veranstaltungen konnte wohl jeder Wanderfreund das für ihn passende finden. Gewandert wurde auch wenn es der Wettergott mal nicht so gut meinte. Nach einer Zeitungsnotiz hat sich die Zahl der wetterbedingten Naturkatastrophen in Deutschland im Laufe der letzten 40 Jahre verdreifacht. Kleine Auswahl gefällig: RN 13.07.2010 - Sturm wütet in NRW – schwere Schäden/Frau vom Baum erschlagen/Bahnverkehr gestört. RN 09.08.2010 - Erneute Flutkatastrophe in Sachsen/Polen und Tschechien auch betroffen. Stadt Anzeiger 18.08.2010 - Land unter in Do-Süd/Starkregen/Feuerwehr im Dauereinsatz. RN 28.08.2010 – Rekord-Regen legt Münsterland lahm/Behörden lösen Katastrophenalarm aus/Feuerwehr im Kanu zur Einsatzstelle. RN 28.08.2010 – Nie war ein August nas-ser/Monat bricht alle Rekorde seit Beginn der Wetteraufzeichnung. RN 17.12.2010 – NRW versinkt im Schnee – Tief „Petra“: Flughäfen geschlossen/Autobahnen dicht/Unterricht ausgefallen -. nach oben Fortsetzumg siehe Seite 2 . .nach oben